Hier mal ein praktischer Tipp für alle, die nichts anderes zu tun haben:
=SVERWEIS(E5; A:C; 2; 0)
So lernt man das in zehntausenden Excel-Tutorials. In englischer Version (keine Ahnung, was Microsoft geritten hat, Funktionsbezeichner zu übersetzen. Es gibt kaum eine dämlichere Idee) wäre das:
=VLOOKUP(E5; A:C; 2; 0)
Das aber nur nebenbei. Es geht um folgendes:
=SVERWEIS($E5; $A:$C; 2; 0)
Das ist deutlich besser, weil wir die Formel nun beliebig kopieren können und nur noch den Spalten-Index (3. Parameter) ändern müssen.
Aber was, wenn ich zwischen Spalte A und Spalte B eine neue Spalte einfüge? Eben. Dann darf ich alles wieder ändern. Deswegen machen wir das so:
=SVERWEIS($E5; $A:$C; SPALTE($B)-SPALTE($A)+1; 0)
Wir berechnen den Spaltenindex aus der Position der Ergebnisspalte und dem linken Rand der Matrix. Nun können wir so viele Spalten dazwischen einfügen oder auch löschen, wie uns beliebt.
Aber was, wenn nun jemand auf die Idee kommt, die Spalte B – die Ergebnisspalte – vor die Spalte A zu verschieben? Tja. Dann scheitert SVERWEIS. Und zwar komplett!
Deswegen wird SVERWEIS endgültig in die ewigen Jagdgründe verbannt und wir arbeiten fortan professionell:
=INDEX($B:$B; VERGLEICH($E5; $A:$A; 0))
Und jetzt können wir Spalten hin und her schieben, dass es eine Freude ist! Solange wir die betroffenen Spalten als solche nicht löschen, ist alles fein. Die englische Variante von VERGLEICH ist übrigens MATCH. INDEX bleibt hingegen INDEX.
So geht Excel. Kein Mensch weiß, was sich die Microsoft-Entwickler bei SVERWEIS gedacht haben. Aber wen wundert das schon, wo sie doch sogar INDIREKT() „entwickelt“ haben, eine Funktion, die komplett zusammenbricht, wenn man die Benutzeroberflächen-Sprache von Excel ändert…